DDR

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Zum 40jährigen Jubiläum der DDR wurde der Krieg gegen den Kartoffelkäfer als für endgültig gewonnen erklärt.
Zum 40jährigen Jubiläum der DDR wurde der Krieg gegen den Kartoffelkäfer als für endgültig gewonnen erklärt.

„Niemand hat die Absicht, in die Mauer Fenster einzubauen.“

~ Walter Ulbricht 1961 über die Mauer


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~ Verkäufer bei Vobis, Oktober 2005 über DDR


Die Deutsche Demokratische Republik alias DDR, alias "DDR" (BILD-Zeitung), alias Ostdeutschland, alias (Ost-)Zone, alias SBZ war der erste Staat der Arbeiter, Landwirte und arbeitender Intelligenz auf deutschem Boden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ursprung

[Bearbeiten] Friedrich I.

Die Statue Friedrichs II. wurde von Erich  Honecker persönlich eingeweiht.
Die Statue Friedrichs II. wurde von Erich Honecker persönlich eingeweiht.

Die geschichtlichen Wurzeln der DDR reichen bis ins Jahr 1701 zurück, wo Preußen, wie man damals noch sagte, von König Friedrich I. gegründet wurde. In diesem Jahr hat er angeordnet, dass die Landwirte Kartoffeln anzubauen haben und den Arbeitern hat er befohlen, Waffen herzustellen. Der „arbeitenden Intelligenz“ hat er anschließend Zirkel geschenkt, damit sie auf der Weltkarte die Ergebnisse preußischer Expansionspolitik ordnungsgemäß eintragen konnten. Zudem hat er die arbeitenden Soldaten mit den hergestellten Waffen ausgestattet, damit es ihnen nicht langweilig wurde und die „arbeitende Intelligenz“ auch immer schön was zu zeichnen hatte.

[Bearbeiten] Otto von Bismarck

Von den Nachfolgern Friedrichs I. ist an erster Stelle der arbeitende Adelige Otto von Bismarck zu erwähnen. Durch bloßes Rückwärtsspielen des Radetzkymarsches gelang es ihm, die Österreicher in völlig verwirrtem Zustand zu besiegen und die Staatsmacht über die Grenzen des ostdeutschen Gebiets hinaus auszudehnen. Dies führte aber in der nächsten Generation zur Degeneration, weil die neu angegliederten Gebiete stark unter bayerischem bzw. franzözischem Einfluss standen. Der Hintergrund: Die arbeitenden Soldaten, die arbeitenden Arbeiter und die arbeitende Intelligenz dort weigerten sich beharrlich, für das Wohl des ihnen allzu fremden Staates auch nur einen Finger krumm zu machen.

Dieses Problem hat dann ein hin und wieder arbeitender Österreicher namens Adolf Hitler zusammen mit einem sporadisch arbeitenden Sovjet, J. V. Stalin nach einem schon Jahrzehnte zuvor von Lenin ausgedachten Plan gelöst. Aufgund eines Geheimabkommens Molotow-Ribbentrop wurden die besten deutschen Arbeiter zu einem vierjährigen Lehrgang in die UdSSR gesandt. Dort lernten sie alles, was für den Aufbau eines modernen Staates wichtig war und wie man fünf oder mehr Flaschen Wodka am Abend ohne größere Schwierigkeiten leeren kann. Außenminister Molotow unterwies sie außerdem im Mixen schmackhafter Cocktails. Manche verlängerten ihr Studium deshalb freiwillig um bis zu zehn Jahre. Als Nebeneffekt profitierte von der kulturellen Entwicklung der beiden Staaten auch das bis dahin äußerst rückständige Polen. Von diesem Seminar kehrten die Arbeiter als geläuterte, zum Aufbau fest entschlossene Sovjet-Bürger zurück in ihre Heimat.

Das wichtgste Arbeitsinstrument in der DDR war ein Zirkel.
Das wichtgste Arbeitsinstrument in der DDR war ein Zirkel.

[Bearbeiten] Staatsgründung

Nach diesen umfangreichen Vorarbeiten erfolgte die eigentliche Gründung der DDR am 07.10.1949. Rostberlin wurde in Restdeutschland die Hauptstadt. Die Planungen sahen vor, das zukunftsträchtige Staatsmodell vorerst in einem Teil der Heimat zu etablieren und später auf ganz Deutschland auszudehnen. Zunächst konzentrierte man sich auf die Produktion populärer Erzeugnisse wie selbstbindende Schnürsenkel, "Schweizer"-Messer mit eingearbeitetem Hammer&Sichel und vor allem der Krönung ostdeutscher Autobaukunst, den Trabant. Damit sollte die Liebe der Einwohner zum ihrem sozialistischen Staat gestärkt werden. Als permanenter Spielverderber erwies sich allerdings der im restlichen Teil Deutschlands zum Kanzler ausgerufene Konrad Ladenklauer. Der Kölsche Jeck hielt nicht viel von Sozialismus und versprach in seinen Büttenreden immerwährenden Carneval. Um ihrem Drang nach außen trotzdem ein wenig nachgehen zu können, beschloß die DDR-Regierung, von Fall zu Fall anderen sozialistischen Staaten freundschaftliche Besuche abzustatten, wie z.B. im Sommer 1968 der CSSR.

[Bearbeiten] 17. Juni 1953

Bergmann Adolf Hennecke hatte sein Arbeitssoll wieder mal übertroffen (diesmal sogar um 387%) und dadurch eindrucksvoll demonstriert, dass die in der DDR gültigen Normen deutlich zu niedrig angesetzt waren. Um nicht in der sozialistischen Welt als Faulenzer und Nichtstuer dazustehen, drängte nun die arbeitende Bevölkerung auf eine deutliche Erhöhung ihrer Arbeitsnormen. Doch die Politiker reagierten nur zögerlich. Am 28. Mai 1953 war es dann aber doch soweit, das Arbeitssoll wurde unter großem Jubel um über 10% erhöht. Doch die Freude der werktätigen Bevölkerung währte nur kurz. Denn bereits drei Wochen später, am 16. Juni 1953, wurde aus bis heute unbekannten Gründen diese Erhöhung wieder zurückgenommen.

Russischer Panzerfahrer mit einer Streikenden auf einer Spritztour durch Ostberlin
Russischer Panzerfahrer mit einer Streikenden auf einer Spritztour durch Ostberlin

Die Menschen reagierten empört und die Bauarbeiter der Stalin-Allee entschlossen sich spontan zu einem Streik. Tags darauf war dann fast die ganze Bevölkerung auf den Beinen. Russlands Führer Nikita Chruschtschow solidarisierte sich sofort mit den Protestierenden und schickte Panzer zu deren Unterstützung. Doch die DDR-Spitze unter Walter Ulbricht weigerte sich trotzdem beharrlich, die Normen wieder zu erhöhen. Sie zeigte sich vielmehr vom störrischen Verhalten ihrer Bevölkerung schwer enttäuscht und drohte, im Wiederholungsfall das Volk per Dekret einfach aufzulösen und sich ein Neues zu wählen. Um einer weiteren, permanenten Unterforderung am Arbeitsplatz zu umgehen, entschlossen sich deshalb die meisten Streikführer und viele weitere arbeitswillige Aufständische zu mehrjährigen freiwilligen Aufenthalten in russischen Arbeitslagern. Dort war es ihnen dann möglich, ihre persönliche Leistungsgrenze unter verschärften Bedingungen über einen längeren Zeitraum mal so richtig auszutesten.

[Bearbeiten] Mauerbau

Zu den großartigsten Leistungen des DDR-Regimes zählt zweifelsohne die Errichtung der Berliner Mauer.

Führende Ost-Berliner Architekten wurden mit der Planung der Mauer beauftragt
Führende Ost-Berliner Architekten wurden mit der Planung der Mauer beauftragt

Nachdem sich im Laufe der Jahre die deutliche Überlegenheit des sozialistischen Gesellschaftssystems immer mehr herauskristallisiert hatte, entschloß sich eine stetig steigende Zahl sozialistisch denkender BRD-Bewohner in den Osten umzusiedeln. Die DDR-Führung bestimmte, dass diese beim sogenannten Checkpoint Charlie (benannt nach Karl Marx) einem ausführlichen Eignungs- und Gesinnungstest unterzogen wurden. Doch es kamen immer mehr Ausreisewillige und als dann noch BRD-Wirtschafts- und Finanzminister Ludwig Erhard die Leute mit der Losung "Wohlstand für alle" hochschreckte, schwoll die Flüchtlingswelle immer stärker an. Alles Menschen, die sich einen Lebenstraum erfüllen und im ersten Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden ein genügsames Leben in Gleichheit und Brüderlichkeit führen wollten.

Doch freier Wohnraum und Arbeitsplätze in den volkseigenen Betrieben wurden zusehends knapp. Die ersten Übersiedler wurden noch sehr herzlich und freundschaftlich aufgenommen und erhielten sogar 100 Ostmark Begrüßungsgeld. Doch die Stimmung der Einheimischen änderte sich mit jedem neuen Flüchtlingstreck immer mehr ins Negative. Sie befürchteten eine schleichende Überfremdung und gingen schließlich mit dem Ruf "Wir sind das Volk" auf die Straße.

Bei einem Peking-Aufenthalt konnte Walter Ulbricht die Chinesische Mauer in Augenschein nehmen und war begeistert. Warum sollte es sowas nicht auch in Berlin geben? Am 13. August 1961 war es dann soweit: Bereits in den frühen Morgenstunden rückten volkseigene Arbeitsbrigaden aus und begannen mit dem Bau einer Mauer, die bald weltweites Aufsehen erregen sollte. Dieser antifaschistische Schutzwall erfüllte die ihm zugedachte Aufgabe ausgezeichnet und galt bald schon als eines der sieben Weltwunder der Neuzeit.

Der größte Erfolg der ostdeutschen Rüstungindustrie: Am Vorabend des "Brüderlichen Eintritts" von Armeen des Warschauer Pakts in die ČSSR schwächte dieser Löffel die Kampffähigkeit der Tschechoslowakischen Armee.
Der größte Erfolg der ostdeutschen Rüstungindustrie: Am Vorabend des "Brüderlichen Eintritts" von Armeen des Warschauer Pakts in die ČSSR schwächte dieser Löffel die Kampffähigkeit der Tschechoslowakischen Armee.

[Bearbeiten] Deutsch-sowjetische Freundschaft

Ohne die großartige und selbstlose Unterstützung durch die UdSSR wäre die Entstehung der DDR in dieser Form nicht möglich gewesen. So leisteten über 300.000 in der DDR stationierte arbeitende Sowjetsoldaten in allen Bereichen wertvolle Aufbauhilfe. Während der Westen nach amerikanischen Vorstellungen in einen reinen Agrarstaat umgebaut werden sollte, wurde im Osten gemäß dem Versprechen Josef Stalins nach "blühenden Landschaften" mit sowjetischer Hilfe die Industrialisierung vorangetrieben. Um in den Fabriken Platz für neue Maschinen zu schaffen, erklärte sich die UdSSR bereit, veraltete Anlagen auf eigene Kosten zu demontieren und in ihrem eigenen Land zu entsorgen.

Aber auch in der Landwirtschaft half die UdSSR. So wurden von Nikita Chrustschow die Rinderoffenställe propagiert und die "Wurst am Stengel" in die DDR gebracht.

Große Trauer herrschte in der gesamten DDR, als im März 1953 die Kunde vom Tode Josef Stalins, dem großartigen, gütigen und väterlichen Führer aller Sowjetvölker, verbreitet wurde. Ihm zu Ehren wurde kurze Zeit später ein Film mit dem Titel "Good-bye Stalin" gedreht, der wegen der riesigen Nachfrage zwei Jahre lang ununterbrochen in sämtlichen DDR-Kinos gezeigt wurde.

[Bearbeiten] Erich Honecker

Die tausendjährige Staatenfreundschaft zur UdSSR wurde mit einem fünfminütigen, öffentlichen Zungenkuss besiegelt
Die tausendjährige Staatenfreundschaft zur UdSSR wurde mit einem fünfminütigen, öffentlichen Zungenkuss besiegelt

Besonders populär war Ulbrichts Nachfolger Erich Honecker, der meist liebevoll "Honi" genannt wurde. Mit ihm gelangte die DDR zur vollen staatlichen Souveränität. Im westlichen Ausland setzte er dabei verstärkt auf die Bewerbung der bedeutendsten ostdeutschen Produkte wie den Trabi und die Mauer, die binnen kurzer Zeit in ganz Deutschland sowie auf der ganzen Welt bekannt wurden. Honecker machtes sich auch - ähnlich wie sein Vorbild Bismarck - sehr um die Verbreitung des sozialistischen Systems in ganz Deutschland verdient. So gewährte er z.B. vielen vom westdeutschen Geheimdienst gesuchten RAF-Terroristen Asyl.

Genosse Erich Honecker begeistert das Politbüro mit seinem Tanzen auf der DDR in der DDR
Genosse Erich Honecker begeistert das Politbüro mit seinem Tanzen auf der DDR in der DDR

[Bearbeiten] Freizeit

Der offizielle Volkssport in der DDR war DDR, eine Abkürzung für Dance Dance Revolution. Nach der Tanzenden Umwältzung, besiegelt von der DDR-Staatsgründung, begeisterte sich jeder DDR-Bürger, ob jung oder alt, ob Mann oder Frau, ob Arbeiter oder Bauer, ob SED-Stammwähler oder SED-Zwangswähler für DDR. Jedes Jahr seit Gründung der DDR-DDR-Meisterschaft 1954 gewann der Genosse Erich Honecker, höchstgeschätzter Generalsekretär des Zentralkomitees der SED und Staatsratsvorsitzender der DDR. Dass die Stasi demokratische Volkspolizei alle möglichen Konkurrenten Honeckers verschwinden ließ und den Wettbewerb dadurch erheblich verzerrte, sollte diese beachtliche Leistung nicht schmälern. Wer anders darüber dachte ging das Risiko ein, von der Stasi zu einem staatlich finanzierten Wellness-Urlaub nach Hohenschönhausen geschickt zu werden.

[Bearbeiten] Das Ende der DDR

Ein geistig verwirrter Trabifahrer brachte schließlich das überraschende Ende der DDR. Er durchbrach mit seinem Fahrzeug die Mauer, die viele Jahre als Schutzwall gegenüber dem Westen hervorragende Dienste geleistet hatte. Nun war dieser zerstört und westkapitalistische Heuschreckenschwärme hatten plötzlich freien Zugang nach Osten. Nahezu alle VEB's wurden ihrem rechtmäßigen Eigentümer, dem Volk, entrissen und einer dubiosen Treuhand überantwortet. Die Arbeiter wurden entweder entlassen oder von westlichen Großkonzernen versklavt. Das Volk selbst verlor seine Souveränität und die ehemals so stolzen DDR-Bewohner mußten sich fortan als Ossis, Sozialschmarotzer und Plünderer der Rentenkasse beschimpfen lassen.

Eine bisher unbestätigte Theorie zum Zusammenbruch der DDR besagt, dass dieser von der westdeutschen GEZ im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen geplant und durchgeführt wurde. Ziel war es die 16 Millionen Schwarzseher in der DDR zur Zahlung von Rundfunkgebühren zu zwingen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Zustellung der GEZ-Gebührenbescheide von der Postkontrolle der Staatssicherheit unterbunden. Vermutlich war auch einfach nur die Post der DDR mit der Zustellung überfordert. Rundfunkempfänger aus dem Raum Dresden, dem Tal der Ahnungslosen, wurden in dieser Aktion explizit mit berücksichtigt, obwohl sie nicht in der Lage waren gebührenpflichtige Programme der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten der BRD zu empfangen. Begründung der GEZ: "Rundfunkgebühren sind zu zahlen, wenn Rundfunkgeräte zum Empfang bereitgehalten werden, unabhängig von der Art des Rundfunkempfangs." Seit dem 03. Oktober 1990 sind alle ehemaligen DDR-Bürger zur Zahlung der GEZ-Gebühr gesetzlich verpflichtet.

[Bearbeiten] Heute

In die Fußstapfen Erich Honeckers tritt heute die aus der Uckermark stammende Angela Merkel. Sie verbreitet die großartige ostdeusche Arbeitsmoral nun nach und nach in ganz Deutschland. Auch Exkanzler Gerhard Schröder engagiert sich weiterhin für deutsche Belange und pflegt durch seine uneigennützige Freundschaft mit Putin die Tradition der Zusammenarbeit mit der Sowjetunion.

Ordnung muß sein!
Ordnung muß sein!

[Bearbeiten] Siehe auch

Stasi

Homo orientis

[Bearbeiten] Zitate

  • „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“
~ Walter Ulbricht im Winter 1961 über die Mauer zu einem übersiedlungswilligen BRD-Bürger.


  • „Walter Ulbricht hat nicht gelogen, er wollte nur Stacheldraht...“
~ Ein ehemaliger DDR-Grenzsoldat über Walter Ulbricht


  • „Die Mauer wird noch 50 oder 100 Jahre stehen.“
~ Erich Honecker 1988 über die Mauer


[Bearbeiten] Links



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